Zwangssterilisation bei Mädchen und Frauen mit Lernschwierigkeiten – Berichte in diversen Medien

Ausgehend von einem Beitrag im Ö1-Mittagsjournal vom 17. September 2012 berichteten gestern mehrere österreichische Printmedien über Zwangssterilisationen bei Mädchen und Frauen mit Lernschwierigkeiten.

Die Praktik der Zwangssterilisation war demnach bis nach dem Jahr 2000 üblich, wenn der IQ der betroffenen Mädchen und Frauen unter einem bestimmten Wert lag. Meist wurden diese Zwangssterilisationen als Blinddarmoperationen ‚getarnt‘. Die betroffenen Frauen und Mädchen wurden nicht darüber informiert, welcher Eingriff an ihnen vorgenommen wurde. In vielen Fällen wurde dabei durch Ärzte und Behindertenwohneinrichtungen Druck auf die Eltern ausgeübt, dem Eingriff zuzustimmen, wird im Beitrag im Mittagsjournal festgehalten wird.

Den Ö1-Mittagsjournal-Beitrag können Sie unter folgendem Link anhören: http://oe1.orf.at/artikel/317528

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